Arlo Spotlight – Oktober 2016

Dennis Aldover

Senior Director of Software Engineering and R&D

F: Hallo Dennis! Wie lange sind Sie schon bei NETGEAR?

A: Ich bin diesen August seit 10 Jahren dabei.

F: Wie ich erfahren konnte, sind Sie durch eine Übernahme zu NETGEAR gekommen?

A: Das ist richtig, ich war Teil eines Startup-Unternehmens aus New York mit dem Namen SkipJam. Das Unternehmen wurde im August 2006 von NETGEAR übernommen, und ich kam auf diesem Weg ebenfalls zum Unternehmen.

F: Welche Aufgabe erfüllen Sie bei NETGEAR?

A: Derzeit bin ich der Senior Director of Arlo Software Engineering, d. h. ich manage die Arlo Firmware-, Back-end- und Entwicklungsteams.

F: Beinhaltet dies auch die Apps für iOS und Android?

A: Genau, das beinhaltet die Web-/Browseranwendung, die iOS- und die Android-Anwendung.

F: Wow, ich bin beeindruckt. Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Job hier bei NETGEAR? Was treibt Sie an?

A: Viele Dinge. Das Wichtigste ist wohl, dass ich meine Arbeit als Herausforderung betrachte. Es gibt jeden Tag etwas Neues. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Mitarbeitern macht mir Spaß. Verschiedene Kulturen, verschiedene Persönlichkeiten und unterschiedliche Kompetenzlevel. Ich erhalte hier die Möglichkeit von anderen zu lernen, und gleichzeitig kann ich ihnen auch etwas beibringen. Es gefällt mir, Menschen bei Problemen zu unterstützen, mit denen sie zu mir kommen. Ich empfinde es als Belohnung, wenn wir die passende Lösung zu diesen Problemen finden. Ich wusste auch, dass Arlo für uns ein echter Gewinn sein würde. Unser Team hat sich sehr engagiert, damit das Produkt ein Erfolg wird. Wir haben viele Überstunden gemacht, vielleicht sogar doppelt so viel, wie das Mitarbeiter in anderen Unternehmen tun – die zahllosen schlaflosen Nächte nicht mitgerechnet. Viele unserer Mitarbeiter stammen aus Startup-Strukturen, und auch wenn wir ein kleines Team waren, konnten wir doch in kurzer Zeit eine Menge für Arlo erreichen. Es hat etwa 6 Monate gedauert, bis aus dem Arlo Design ein echter Arbeitsprototyp wurde. Nach den konzeptionellen UX- und Architekturphasen gelang es uns, innerhalb dieses sechsmonatigen Zeitraums Firmware, Back-end und Apps einsatzbereit zu machen.

F: Wie hat Arlo Ihr Leben als Verbraucher beeinflusst?

A: Durch Arlo fühle ich mich sicherer. Denn ich weiß, dass Arlo mein Zuhause im Blick hat. Als ich damals meine eigene IP-Kamera einrichtete, musste ich einen WLAN-Router einrichten und einen Port öffnen, damit ich remote darauf zugreifen konnte. Das war gar nicht so einfach. Ich benötigte eine IP-Adresse für meinen Router. Ich besaß aber keine statische IP-Adresse, also war der Vorgang ganz kompliziert. Durch Arlo und die verbundenen Cloud-Services ist es jetzt für mich viel einfacher, einen Blick auf mein Zuhause zu werfen, gerade wenn die Kinder alleine zu Hause sind. Das Wichtigste aber ist, dass ich benachrichtigt werde, wenn etwas Unerwartetes passiert. Ich begegne täglich vielen Eltern an der Schule meiner Kinder, und als sie herausfanden, dass ich an der Entwicklung von Arlo beteiligt bin, führte das zu vielen neuen Kontakten. Es handelt sich um eine kleine Schule mit etwa 200 Kindern, aber der Direktor berichtete mir, dass mindestens 15 % der Eltern Arlo zu Hause nutzen.

F: Das ist wirklich beeindruckend. Arlo ist also derzeit die meistverkaufte IP-Kamera in den USA, nach Daten des Marktforschungsunternehmens NPD. Worin besteht Ihrer Meinung die Geheimzutat zum Erfolg?

A: Meiner Ansicht nach ist das die Benutzererfahrung. Die Möglichkeit, das Produkt in kurzer Zeit problemlos einzurichten. Sie wissen sicher, wie frustrierend es ist, wenn Sie ein neues Produkt einrichten und sofort mit Problemen konfrontiert werden. Daher wollten wir bei Arlo sicherstellen, dass die Benutzererfahrung bei der Einrichtung hervorragend ist. Gleichzeitig mussten wir sichergehen, dass nach der Einrichtung der Zugriff auf alle Anwendungen problemlos verläuft. Wir haben mit Beschwerden stark technisch orientierter Benutzern gerechnet, dass nicht alle Funktionen sofort sichtbar seien, aber unserer Erfahrung nach nutzen die meisten Benutzer hauptsächlich die Kameraansicht. Alle anderen Funktionen sind sekundär. Daher lag unser Schwerpunkt darauf, die am meisten genutzte Anwendung für 90 % der Benutzer einfach zugänglich zu machen. Wenn alle verfügbaren Funktionen den Benutzern direkt präsentiert werden, ist das für sie oft seltsam und verwirrend. Arlo ist keine App, die Sie nur auf Ihrem Smartphone installieren und dann nicht nutzen. Die Arlo App ist vielmehr an die Bedürfnisse des Benutzers anpassbar. Der Benutzer interagiert häufig mit der App und lernt sie schätzen. Es liegt immer noch viel Arbeit bei der Entwicklung der App vor uns, um die Benutzererfahrung zu verbessern, und wir arbeiten daran.

F: Neben der Funktion als Sicherheitskamera, welche lustigen oder kreativen Anwendungszwecke hat Arlo noch?

A: (Lacht) Oh, ich habe einige Anwendungszwecke für Arlo. Ich nutze Arlo, um zu sehen, wer meinen Eiscremeriegel aus dem Gefrierschrank klaut.

F: Sie haben die Kamera im Gefrierschrank?

A: Ja, ich habe die Kamera im Gefrierschrank positioniert, um zu sehen, wie gut sie mit Kälte umgehen kann, und um herauszufinden, wer meine Sachen klaut. Vor ein paar Jahren habe ich mich zu Weihnachten, während die Kinder schliefen, als Grinch verkleidet. Ich habe die Kamera vor dem Weihnachtsbaum aufgebaut, dann kam ich hinterm Baum hervor, wodurch die Kamera ausgelöst wurde, und filmte mich dabei, wie ich die Kekse für den Weihnachtsmann aß, wie ich seine Milch trank und die Geschenke klaute. Dann verschwand ich wieder hinter dem Baum. Als die Kinder schließlich aufwachten und nach den Geschenken suchten, zeigte ich ihnen das Video. Natürlich habe ich ihnen danach erklärt, dass es nur ein Scherz war, aber es hat sehr viel Spaß gemacht.

F: Wo sehen Sie Arlo in den nächsten zwei Jahren?

A: Ich wünsche mir, dass wir noch mehr Geräte hinzufügen, damit noch mehr Lösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden gefunden werden, und dass wir einen größeren IoT-Marktanteil gewinnen, wenn die Nachfrage steigt. Es gibt bereits viele Lösungen, aber nicht viele bieten eine gute, einfache Benutzererfahrung. Ich glaube, dass wir auf unserer Arlo Plattform aufbauen können und aus diesen punktgenauen Lösungen eine einfache, kognitive Benutzererfahrung schaffen. Wir sollten unsere Produktlinie erweitern, auf unserer Architektur für ein intelligentes Zuhause aufbauen und dabei stets die Anwenderfreundlichkeit und die Kompatibilität der Produkte im Blick behalten.

Dennis lebt derzeit in San Jose, Kalifornien, mit seiner Frau Janine und seinen 3 Kindern Jenna, Amanda und David. Sehen Sie, was er mit Arlo aufgezeichnet hat: